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Immer Aktuell

An dieser Stelle stellt das ASV alle wichtigen Informationen aus den Bereichen Straßenbau und Verkehr zur Verfügung, die sich aus den aktuellen "Tagesthemen" ergeben.

Hierzu zählen z. B. die ressortspezifischen Pressemitteilungen, die über die Pressestelle bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau veröffentlicht werden, aber auch kleinere Meldungen, die nicht über den allgemeinen Presseticker geschickt werden.

Anwohnerparkzone Weser-Stadion

Ausnahmegenehmigungen für Anwohner laufen am 31. Juli aus. Anträge auf Verlängerung sollten jetzt gestellt werden.

Die Ausnahmegenehmigungen für das Parken in der Anwohnerzone um das Weser-Stadion verlieren am 31. Juli 2021 ihre Gültigkeit. Das Amt für Straßen und Verkehr bittet daher die nutzungsberechtigten Anwohner, ihre Ausnahmegenehmigungen zeitnah verlängern zu lassen oder neu zu beantragen.
Mit Schreiben vom April diesen Jahres wurden alle Anwohner aufgefordert, bei Bedarf entsprechende Anträge auf Verlängerung der Zugangsberechtigungen beim Amt für Straßen und Verkehr zu stellen. Von derzeit 2.600 ausgestellten Berechtigungen wurden aktuell allerdings lediglich 1.100 Anträge auf Verlängerung der Ausnahmegenehmigungen gestellt. Zwar werden die Zugangsberechtigungen erst mit dem ersten Heimspieltag im August benötigt, allerdings ist die Zeit für die Bearbeitung der noch zu erwartenden rund 1.500 Anträge, auch aufgrund der Ferienzeit, knapp bemessen. Bei der Beantragung einer Ausnahmegenehmigung im Monat August muss daher mit entsprechenden Wartezeiten gerechnet werden.

Das Amt für Straßen und Verkehr bietet unter folgenden Kontaktdaten die Verlängerung der Ausnahmegenehmigungen an: E-Mail, Fax: 0421/496-6945 oder -9587 oder -18087 oder postalisch: Amt für Straßen und Verkehr, Bürgerbüro, Herdentorsteinweg 49/50, 28195 Bremen. Das Online-Antragsformular und weitere Informationen stehen Ihnen im Servicebereich unserer Webseite zur Verfügung.
Der Antrag ist unter Angabe des Namens und einer Kopie der vollständigen Vorderseite der Zulassungsbescheinigung Teil I zu stellen.
Die Genehmigung erfolgt für die Berechtigten kostenfrei und ist für 3 Jahre gültig. Auch Neuanträge sind weiterhin unter diesen Bedingungen möglich.

Fahrradroute Wallring – erster Bauabschnitt wird umgesetzt

Neustadt und Stephaniviertel bilden den Auftakt für die neue Radpremiumstrecke

Bremen, 3. Juni 2021

Die Implementierung von Premiumrouten ist ein wesentliches Instrument zur Förderung des Fahrradverkehrs. Das Projekt "Wallring" bildet dabei das Kernstück der geplanten Radpremiumrouten in der Bremer Innenstadt, dessen erste Baumaßnahmen nun ab Juli dieses Jahres umgesetzt werden.
Begonnen wird ab dem 7. Juli 2021 mit der Umgestaltung eines Abschnittes in der Neustadt, bevor dann ab dem 19. Juli 2021 die Maßnahmen im Bereich des Stephaniviertels losgehen.

Was genau wird im betreffenden Verkehrsraum angepasst, damit sich Radfahrende in Zukunft komfortabler fortbewegen können?
Der erste Bauabschnitt schließt westlich direkt an das Fahrradmodellquartier Alte Neustadt an:
"Hier schaffen wir eine Radwegverbindung durch den Hohentorspark vom Wendehammer Neustadtswall bis zum Radweg Friesenwerder. Dafür wird die vorhandene Wegeverbindung verbreitert und teilweise asphaltiert", erläutert Simone Hegner, Projektleiterin des Amts für Straßen und Verkehr.

Im Neustadtswall weicht der bisherige Fahrbahnbelag einem fahrradfreundlichen Asphalt; zudem wird eine Fahrradstraße eingerichtet. Gleichzeitig schafft die Umgestaltung der Kreuzung über die Hohentorsheerstraße eine barrierefreie Querung für Fußgänger*innen und die Herstellung einer Mittelinsel im Knotenpunkt eine bessere Passierbarkeit für den Radverkehr.
Zeitlich leicht versetzt verbreitern Auftragnehmer des ASV im Stephaniviertel dann den Weg zwischen Stephanitor und der Stephanibrücke für Fußgänger und Radverkehr.
"Zudem wird auf der Strecke Vor Stephanitor bis Faulenstraßen eine weitere Fahrradstraße implementiert; dann genießen auch hier Radfahrende Priorität gegenüber Pkw. Gleichzeitig wird das Pflaster gegen Asphalt ausgetauscht, was sicherlich zu einem angenehmeren Fahrgefühl beitragen wird", führt Simone Hegner weiter zum Projekt aus.

Bis Ende dieses Jahres sollen die Maßnahmen des ersten Bauabschnitts abgeschlossen sein.

Zum Hintergrund:

Das Projekt "Fahrradroute Wallring Bremen-City" umfasst eine ringförmige Radpremiumroute entlang des historischen Wallrings auf beiden Seiten der Weser.
Perspektivisch übernimmt der Wallring eine wichtige Verteiler- und Erschließungsfunktion für den Radverkehr im Zentrum von Bremen. Zukünftig verläuft die Radroute "Wallring" über die geplanten Fuß- und Radfahrerbrücken über die Weser.
Es handelt sich dabei um ein Fördervorhaben des Bundesumweltministeriums.

Die Stadt Bremen hat bereits mit zwei abgeschlossenen Projekten gute Erfahrungen mit diesem Förderprogramm gemacht: So wurde das Fahrradmodellquartier Alte Neustadt 2018 mit dem Deutschen Fahrradpreis und 2020 mit dem Österreichischen Mobilitätspreis in der Kategorie "Internationale Projekte" ausgezeichnet. Ebenso wurde das Fahrradquartier Ellener Hof erfolgreich fertiggestellt.
Nun wird mit der Fahrradroute „Wallring“ in den kommenden zwei Jahren das dritte Projekt umgesetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Start der Baumaßnahmen Fahrradpremiumroute "Wallring"

Mobile Kamera erfasst aktuellen Zustand des stadtbremischen Straßennetzes

Mit dem silber-orangenen Kleinbus wird das gesamte Bremer Straßennetz erfasst ©eagle eye technologies
Mit dem silber-orangenen Kleinbus wird das gesamte Bremer Straßennetz erfasst ©eagle eye technologies

Digitalisierung der Infrastruktur für das Amt für Straßen und Verkehr

Bremen, 19. Mai 2021

Ab Juni 2021 könnte den Bremer Bürger*innen ein eher ungewöhnliches Fahrzeug auffallen: der silber-orange Kleinbus eines Berliner Ingenieurbüros, ausgestattet mit aufwändiger Dachkonstruktion sowie speziellen Sensoren. Dieser fährt im Auftrag des Amtes für Straßen und Verkehr (ASV) für circa vier Monate durch sämtliche Straßen der Hansestadt. Währenddessen erfasst das Fahrzeug dank mehrerer Kameras das stadtbremischen Straßennetz und seine Nebenanlagen, sprich Rad- und Gehwege sowie alle im Verkehrsraum befindlichen Schilder. Zudem tasten am Fahrzeug befindliche Laserscanner die Straßen ab, was dezidierte Informationen zu Unterführungen (Tunnel und Schilderbrücken) sowie deren Durchfahrtshöhen liefert.
Im Anschluss an die Befahrung startet die eigentliche Arbeit: Die Mitarbeiter*innen des Berliner Auftragnehmers werden die kompletten Daten auswerten und aufbereiten. Diese Aufgabe ist aufwändig, muss akribisch betrieben werden und dauert daher seine Zeit. So wurden bereits 2018 die Bremer Hauptstraßen von derselben Firma digitalisiert erfasst, die Auswertung allerdings ist seit Kurzem abgeschlossen.

Wieso wird dieser Aufwand unter Koordination des ASV regelmäßig betrieben?
"Ziel ist eine aktuelle Bewertungsgrundlage des kompletten Straßennetzes, daher muss nun nach der vorangegangenen Befahrung sowie Auswertung der Hauptverkehrsstraßen die Erhebung der Infrastrukturdaten sämtlicher Nebenstraßen im Stadtgebiet folgen. Nur so kann das ASV eine Bewertungsgrundlage zum aktuellen Zustand und somit monetären Wertes und gegebenenfalls des Investitionsbedarfs des stadtbremischen Straßennetzes schaffen", erklärt ASV-Projektleiter Björn Ritschewald.
Die Daten dieser Dokumentation werden darüber hinaus als Grundlage für ein digitales Straßenkataster dienen. Hiermit kann das ASV zukünftig die Unterhaltungs- und Erhaltungsmaßnahmen schneller und einfacher planen und durchführen. Der Aufbau dieses zentralen Datenbestandes ist somit ein weiterer, sehr wichtiger Baustein in der Digitalisierungsstrategie des ASV.

Und warum können nicht Aufnahmen von Google oder anderen Anbietern genutzt werden?
Bilder, die von Google aufgenommen wurden und beispielsweise für Maps genutzt werden, unterliegen dem Urheberrecht und sind somit für weitere Parteien nicht ohne Weiteres zugänglich. Die Möglichkeiten, Höhen, Flächen und Zustandsqualitäten sicher zu ermitteln, sind beschränkt. Zudem sind die Bilder oftmals mehr als zehn Jahre alt und damit schlichtweg nicht aktuell genug.

Die für das ASV erhobenen Daten werden sukzessive in ein internes Informationssystem übertragen, ausschließlich behördenintern genutzt und nicht veröffentlicht. Private Daten werden nicht erhoben oder verarbeitet.

Fragen zu der Maßnahme beantwortet das ASV gerne unter der E-Mailadresse:
Befahrung@ASV.Bremen.de

Erneuerung der Eisenbahnüberführung "Sebaldsbrücker Heerstraße" wird als Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bahn mit dem Amt für Straßen und Verkehr umgesetzt

Vollsperrung der Hastedter Heerstraße zwischen dem 01.06. und 26.07.2021

Bremen, 07.05.2021

Die Eisenbahnüberführung (EÜ) "Sebaldsbrücker Heerstraße", erbaut im Jahr 1913, liegt auf der vielbefahrenen Personen- und Güterverkehrsstrecke Wunstorf - Bremen. Mit ihrer überregionalen Bedeutung wird sie nach beinahe 110 Jahren fit gemacht für die hohen Belastungen durch den Zugbetrieb.

Um auch zukünftig eine sichere und leistungsfähige Schieneninfrastruktur bereitzustellen, wird die Brücke durch einen Neubau ersetzt. Erste Arbeiten begannen im Januar 2021. Voraussichtlich im April 2024 sind alle Arbeiten abgeschlossen.

Aktuell wird für Arbeiten zur Vorbereitung und Durchführung von Kampfmittelsondierungen die Vollsperrung der Hastedter Heerstraße im Zeitraum zwischen 01.06. und 26.07.2021 notwendig. Für Fußgänger*innen und Radverkehr ist sowohl die Nutzung der Unterführungen am Sebaldsbrücker Bahnhof als auch an der Hohensteiner Straße möglich. Pkw können die Baustelle im gesamten Zeitraum per Umleitung über den Hemelinger Tunnel umfahren.
Die Straßenbahnen der BSAG werden im Bereich durchgehend fahren, allerdings kann es durch den kreuzenden Bauverkehr zu einzelnen Verspätungen kommen. Dies kann leider nicht verhindert werden, daher bitten wir alle Fahrgäste um ihr Verständnis.

Zum Projekt:

Ebenfalls altersbedingte Probleme an der Bausubstanz weist das 1923 erbaute Trogbauwerk unterhalb der Eisenbahnüberführung auf, durch das die Sebaldsbrücker Heerstraße im Kreuzungsbereich geführt wird. Daher wird die Brückenerneuerung als Ganzes in einem Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bahn und der Freien Hansestadt Bremen, vertreten durch das Amt für Straßen und Verkehr (ASV), durchgeführt.
Die neue EÜ wird circa 70 Meter westlich vom derzeitigen Standort errichtet. Die neue Brücke wird 54,8 statt 28 Meter breit, da die Gleistrasse über die aufgeweitet wird. Während der Arbeiten müssen Kabel und Leitungen umverlegt werden. Zudem werden Weichenverbindungen, Signalanlagen und die Oberleitung angepasst.

Weiterhin findet die Erneuerung des Straßentrogs und der Lärmschutzwände statt. Die Straße unter der neuen Brücke wird um circa 2,5 Meter abgesenkt. Dies macht insbesondere deshalb Sinn, da die bislang sehr geringe Durchfahrtshöhe von 3,65 m unterhalb der fortwährend unfallbedingt zu Schäden an den Oberleitungsanlagen führt, da LKW, für die eine Regeldurchfahrthöhe von 4,00 m erforderlich ist, oftmals die Beschilderung missachten. Hierdurch kommt es zu Einschränkungen und Störungen beim Straßenbahnbetrieb der BSAG auf den Linien 2 und 10, die im Havariefall nur noch eingeschränkt bis zur Haltestelle Bennigsenstraße statt bis Sebaldsbrück verkehren können. Auch die durch das hohe Alter der Bausubstanz des Trogbauwerks verursachten Entwässerungsprobleme werden durch den Neubau gelöst, so dass in Zukunft Starkregenereignisse in diesem Bereich nicht mehr zu Lasten der Verkehrssicherheit gehen sollen.
Zudem wird die Straßenführung im Baufeld neu gestaltet. Dadurch ergeben sich auch Anpassungen an den Straßenbahngleisen, die neu trassiert werden.
Weiterführende Informationen zum Projekt erhalten Sie auf der entsprechenden Webseite der Deutschen Bahn.

Gemeinschaftsprojekt Erneuerung der Eisenbahnüberführung "Sebaldsbrücker Heerstraße"

Fertigstellung Lesumbrücke für Mai 2021 geplant

Bremen, 26. März 2021

Die Maßnahmen zur Verstärkung der Lesumbrücke schreiten voran: Seit Dezember vergangenen Jahres wird die zur A27 gehörige Brücke über eine Pontonanlage von der Lesum aus durch den Einbau zusätzlicher Stahlträger ertüchtigt. Diese Methode des Bauens ist in Deutschland bisher ungewöhnlich. Unter Ertüchtigung versteht man die Verstärkung des Bauwerks an seinen tragenden Bauteilen. Im Falle der Lesumbrücke geschieht dies im Wesentlichen an den Stellen, an denen rechnerisch die zulässigen Belastungen überschritten werden.

Aufgrund des Wintereinbruchs und damit einhergehendem starken Eisgang auf der Lesum im Februar 2021 mussten die Arbeiten zeitweise ruhen. Sobald es wieder möglich war, wurden mit noch höherem Personaleinsatz die Tätigkeiten wiederaufgenommen, unter anderem mittels eines zusätzlichen "Brückenuntersichtgeräts". Für Mitte April plant das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) mit dem durchführenden Bauauftragnehmer einen Seitenwechsel des Baufeldes, was voraussichtlich zu einer kurzen Vollsperrung der A27 im betreffenden Abschnitt führen wird. Die bauliche Ertüchtigung der Brücke soll Mitte Mai 2021 beendet sein, so dass die Brücke dann wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

ASV-Leiter Sebastian Mannl: "Die ungewöhnliche Ertüchtigung der Brücke von der Wasserseite aus war nach Abwägung aller Möglichkeiten die am schnellsten umsetzbare Lösung. Trotz einiger erforderlicher Änderungen und Umplanungen im Bauablauf sowie witterungsbedingten Erschwernissen liegt die Maßnahme im Zeitplan."

Mobilitätssenatorin Maike Schaefer dankte dem ASV für die schnelle Umsetzung: "Dass die Lesum-brücke ab Mitte Mai wieder voll befahrbar ist, freut mich sehr, weil sie enorm wichtig für die Anbindung von Bremen-Nord, von Bremerhaven und für die dortige Anbindung der Seehäfen ist. Zudem steht mit der Ertüchtigung jetzt genügend Zeit zur Verfügung, um eine ganz neue Lesumbrücke zu planen und zu realisieren. Das ist jetzt meine Erwartungshaltung an die bundeseigene Autobahngesellschaft."

Zum Hintergrund:

Der schlechte Zustand vieler Brücken in Deutschland ist seit Jahren vieldiskutiertes Thema in Politik, Medien und der Fachwelt. Auch Bremen ist davon betroffen. Schon existierende oder drohende Einschränkungen bei der Nutzung von Brückenbauwerken können weitreichende Auswirkungen haben. Um die Dauerhaftigkeit und die Sicherheit von Brückenbauwerken zu gewährleisten, werden Brücken in Deutschland seit einigen Jahren systematisch nach Vorgaben des Bundes statisch nachgerechnet. Aufgrund der Vielzahl der nachzurechnenden Brücken stehen dabei zunächst die Hauptverkehrsstrecken im Vordergrund. Nicht selten bedingen die Ergebnisse Einschränkungen für die Nutzbarkeit der Brücken oder erfordern Maßnahmen bis hin zum Neubau. Im November 2018 hatten erste Ergebnisse im Zuge der Nachrechnung für die A27-Lesumbrücke Defizite bei der Tragfähigkeit der Brücke ergeben. Infolgedessen musste ein Teil der Brücke für den Verkehr in Fahrtrichtung Walsrode/Hannover gesperrt werden. Dadurch stehen jeder Fahrtrichtung aktuell nur 2 anstatt 3 Fahrstreifen zur Verfügung.

Ertüchtigung der Lesumbrücke

Neuer Imagefilm zur Fachkräftegewinnung online

Bremen, 18. März 2021

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, setzen Kommunen unter dem Dach der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (FGSV) auf innovative Maßnahmen. In einem neuen, durch Mitwirkung des ASV produzierten Animationsfilm wird die Vielseitigkeit der Aufgaben im Umfeld von kommunaler Mobilität, Verkehrsplanung und Straßenbau in absolut modernen Arbeitsbedingungen aufgezeigt.

Die beiden Protagonist*innen im Film, Inga und Jörn, stehen für Vielfalt und Diversität in Stadt und Land. Während Inga einen urbanen Lebensstil in einer Wohngemeinschaft pflegt, lebt Jörn auf dem Land und arbeitet auch dort. Inga arbeitet an Verkehrslösungen für die moderne Großstadt, während Jörn sichere Schulwege plant und die Anbindung von Dörfern im ländlichen Raum im Blick hat. Zwei Lebensentwürfe, zwei Arbeitgeber, ein Ziel: Sichere und zukunftsorientierte Verkehrssysteme und urbane Mobilitätslösungen für Alle.

"Vielen Fachkräften ist nicht bewusst, welche attraktiven beruflichen Möglichkeiten die kommunale Verwaltung im Umfeld moderner Mobilität, der Verkehrsplanung und des Straßenbaus bietet. Der Animationsfilm zeigt dies auf erfrischende Weise. Als Forschungsgesellschaft sehen wir unsere Aufgabe nicht nur darin, Regelwerke für den Straßenbau und das Verkehrswesen weiterzuentwickeln, sondern in besonderem Maße auch den bei uns angeschlossenen Kommunen im Bereich Personalgewinnung unter die Arme zu greifen." erläutert Dr.-Ing. Michael Rohleder, Geschäftsführer der FGSV die Beweggründe für die Aktion.

Möglich wurde der Film durch die fachliche Begleitung der FGSV-Kommission "Kommunale Straßen", des Amtes für Straßenbau und Erschließung der Stadt Frankfurt am Main, dem Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster, dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer in Hamburg sowie dem Amt für Straßen und Verkehr Bremen und dem Tiefbauamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Durch eine finanzielle Beteiligung haben viele weitere Städte und Gemeinden die Umsetzung des Imagefilms ermöglicht.

Umbau der Discomeile am Breitenweg abgeschlossen

Amt für Straßen und Verkehr beendet Neugestaltung

Bremen, 5. März 2021

Mit den in dieser Woche aufgebrachten Markierungen sind die Straßenbauarbeiten auf der Bremer Discomeile von Seiten des ASV nach den Hochbaumaßnahmen der GEWOBA jetzt (05.03.2021) abgeschlossen. Mit breiteren Gehwegen und sicheren Querungsmöglichkeiten, einer modernen Pflasterung und neuem Beleuchtungskonzept ist besagter Abschnitt des Breitenwegs nun deutlich komfortabler und ungefährlicher für alle Verkehrsteilnehmer*innen.

Diplom-Ingenieur und ASV-Projektleiter Thorsten Westerhold ist zufrieden: "Die Fertigstellung der Discomeile war eine Punktlandung sowohl vom Zeitplan als auch Budget, trotz des Wintereinbruchs im vergangenen Monat. Jetzt ist der umgestaltete Bereich nicht nur ansehnlicher, sondern birgt ab sofort weniger Gefahrenquellen, insbesondere für Radfahrer*innen."

Das Gesamtprojekt "Discomeile" bestand aus drei Bauabschnitten und nahm im Oktober 2018 im Bereich der Rembertistraße seinen Anfang. 2019 wurde der zweite Teil umgesetzt, bevor weitere Arbeiten aufgrund der Hochbaumaßnahmen am Haus der GEWOBA ruhen mussten. Nach dessen Fertigstellung begann Anfang Oktober 2020 die Umsetzung des letzten der drei Bauabschnitte am Breitenweg. Ab dem Ende der Hochstraße auf Höhe der ehemaligen Diskothek Stubu bis zur Einmündung in die Rembertistraße wurde hier auf einer Länge von 130 Metern die Lücke zwischen den beiden bereits realisierten Umbaumaßnahmen geschlossen. Jetzt folgen noch Leitungsverlegungsarbeiten in den Nebenanlagen durch Dritte, was zu einer Engstelle bis voraussichtlich Ende April 2021 führen wird; der Kraftfahrzeugverkehr ist hiervon nicht betroffen, Fußgänger*innen werden auf den Radweg geführt.

"Ich freue mich sehr über die planmäßig abgeschlossene, attraktive und nachhaltige Verbesserung für den Bereich der Discomeile. Das nun umgesetzte Konzept bietet für den Fuß- und Radverkehr deutlich mehr Platz als früher und minimiert dadurch das Konfliktpotenzial. Somit sind wir einen weiteren Schritt vorangekommen in der Realisierung des Verkehrsentwicklungsplans Bremen 2025 und in der Stärkung des Umweltverbunds", so Dr. Maike Schaefer, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau.

Zum Hintergrund:

Unter Federführung der Stadtplanung wurde ein Konzept zur Umgestaltung des öffentlichen Raums der Discomeile und eines Teilstücks des Platzes "Auf der Brake" erarbeitet. Die Attraktivität sollte verbessert, die latente Konflikt- und Gewaltrate gesenkt werden. In das Konzept waren die Bremer Polizei, der Senator für Inneres, Ortsamt und Beirat, das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) sowie die Interessengemeinschaft "Discomeile" eingebunden. Ziele der Umbaumaßnahme waren mehr Platz und Sicherheit für die Besucher, ein sicherer Radverkehr und die Neuordnung von Taxenplätzen und Lieferverkehr. Ab der Kreuzung Herdentorsteinweg / Breitenweg ist stadtauswärts jetzt nur noch eine einspurige Fahrbahn vorhanden.
Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 3,3 Millionen Euro.

Die fertig gestellte Discomeile

Grundstücksüberfahrten: Dank neuem Dienst des Amts für Straßen und Verkehr Online-Antrag möglich

Symbolfoto Grundstücksüberfahrt, ©Voth, ASV
Symbolfoto Grundstücksüberfahrt, ©Voth, ASV

Bremen, 26.02.2021

Für Grundstücksbesitzer, die mit Ihrem Pkw über einen Geh- oder Radweg oder Grünstreifen zu bzw. von ihrem Stellplatz fahren möchten, bietet das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) ab März die Möglichkeit, sich diese Überfahrt bequem von zuhause genehmigen zu lassen. Auf der ASV-Webseite finden Bremer Bürgerinnen und Bürger dann das Formular "Grundstücksüberfahrt beantragen".

Die Vorteile bei Nutzung des Onlinedienstes bestehen darin, dass alle auftretenden Fragen beim Ausfüllen des Antrages, über umfängliche Informationen und Erklärungen sowie Hilfeseiten beantwortet werden. Bei korrekter Antragstellung kann man sicher sein, dass der Antrag vollständig ist und sofort in die weitere Bearbeitung geht. Sollten noch Unterlagen fehlen, werden diese automatisch nachgefordert.

So soll die Interaktion zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung deutlich schneller, effizienter und nutzerfreundlicher im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) gestaltet werden.
Das OZG motiviert Bund, Länder und Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen über ihre Verwaltungsportale auch digital anzubieten.

Sebastian Mannl, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr, zum neuen digitalen Angebot seiner Behörde: "Schön, dass wir zeitnah einen weiteren Baustein zur Umsetzung des OZG beitragen und somit den Bremer Bürgerinnen und Bürgern ein neues digitales Angebot zur Verfügung stellen können. Damit sind wir auf dem richtigen Weg hinsichtlich Effizienz und der vollständigen Digitalisierung unserer Serviceangebote."

Zum Hintergrund:

Bis 2022 soll jedes Bundesland im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes Leistungsbündel online zur Verfügung stellen. Die Umsetzung der Online-Dienste erfolgt arbeitsteilig in 14 Themenfeldern, wobei ein Bundesressort und ein Bundesland/ggf. mehrere Bundesländer federführend die Bearbeitung eines Themenfeldes übernommen haben.

In Bremen hat das Amt für Straßen und Verkehr nun innerhalb kürzester Zeit in Kooperation mit der Digitalisierungsabteilung beim Senator für Finanzen und dem Dienstleister Dataport insgesamt drei Online-Dienste für Bremen angepasst. Die Trassengenehmigungen für Telekommunikationsleitungen und die Genehmigung von Überfahrten zum Erreichen von Baustellen für Baustellenüberfahrten wurden bereits im neuen Verfahren online zur Verfügung gestellt: www.asv.bremen.de oder www.service.bremen.de.

Damit sind nun laut Webseite des OZG aktuell bundesweit 54,8 % aller Verwaltungsleistungen in Online-Dienste umgesetzt, 27 % in Planung und 18,3 % befinden sich in der Umsetzung.

Kürzere Wartezeiten und mehr Grün für den Fußverkehr

Der Taster muss nicht mehr berührt werden. Die neue Technik erkennt den Fußverkehr automatisch und quittiert dies optisch durch Aufleuchten. Quelle: RTB GmbH & Co. KG
Der Taster muss nicht mehr berührt werden. Die neue Technik erkennt den Fußverkehr automatisch und quittiert dies optisch durch Aufleuchten. Quelle: RTB GmbH & Co. KG

Amt für Straßen und Verkehr testet neue Technologie an Ampelanlagen

Bremen, 17. Dezember 2020

Das Amt für Straßen und Verkehr wird noch vor Weihnahten die Fußgängerampel am Knotenpunkt Sögestraße / Knochenhauer Straße zur Optimierung des Fußgängerverkehrs auf eine neue Technik umstellen. Mittels neuartiger Sensortechnik und Wärmebilderfassung sollen zu Fuß Gehende auf dieser belebten Innenstadtachse bereits vor Erreichung der Ampelanlage von dieser erkannt werden. Und zwar ohne das Signal per Hand anzufordern.

"Als zweite Stadt in Deutschland verwenden wir eine neue, innovative Technik, um den Fußverkehr sicherer, komfortabler und damit insgesamt attraktiver zu machen. Die Förderung des Fuß- und Radverkehrs ist mir ein großes Anliegen. Insofern begrüße ich es sehr, dass wir die zur Verfügung stehenden technischen Innovationen hier zeitnah nutzen", sagte Mobilitätssenatorin Dr. Maike Schaefer anlässlich der Neuerung.

Erstmalig kommen kontaktlose Anforderungstaster zum Einsatz. Sie erfassen den Fußverkehr schon vor Erreichen der Ampel und melden den Querungsbedarf dadurch früher an den Verkehrsrechner. In der Folge bekommt der Fußverkehr dadurch früher das Grünsignal der Ampel und hat mehr Zeit für die Überquerung der Fahrbahn. Für Blinde und Sehbeeinträchtigte Menschen bleibt weiterhin die Möglichkeit, auf der Unterseite des Tasters die Anforderung mit Richtungspfeil für die taktile Freigabe anzufordern.

Im Weiteren werden sogenannte Thermaldetektoren zur weiträumigen Erfassung des Fußverkehrs installiert. Dadurch kann die Signalanlage die Freigabezeit zur Querung der Fahrbahn bedarfsgerecht erweitern und die Wartezeit dadurch reduzieren. Mit der neuen Technik wird aber auch der Fahrbahnverkehr im umliegenden Verkehrsraum erfasst, um eine Rückstauung in den Kreuzungsbereich "Am Wall/Herdentor" aus Gründen der Sicherheit zu verhindern.

Die Kosten für die Umbaumaßnahme belaufen sich auf 30.000,- Euro.

Lesumbrücke wird baulich ertüchtigt

Vorbereitungen für die Arbeiten haben begonnen. Baubeginn voraussichtlich im November

Bremen, 6. Oktober 2020

Der Baubeginn für die bauliche Ertüchtigung der seit Ende 2018 teilgesperrten Brücke über die Lesum im Zuge der A27 rückt näher. Im vergangenen Jahr waren drei mögliche Varianten im Gespräch, mit denen möglichst schnell zusätzliche Fahrspuren über die Lesum zur Verfügung gestellt werden sollten. Dabei hatte sich das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) als schnellste Option auf die Variante zur Ertüchtigung der maroden Lesumbrücke konzentriert und sich damit gegen die Empfehlung eines Gutachtens ausgesprochen in dem eine deutlich zeitaufwändigere Lösung vorgeschlagen wurde.

Der Zeitplan sah im vergangenen Jahr eine bauliche Umsetzung bis Ende 2020 vor. Diese Annahme muss nun aufgrund des im Zuge der Planungskonkretisierung notwendig gewordenen Bauablaufs korrigiert werden. Entgegen der Annahmen im November 2019, wonach der Einbau der zusätzlichen Stahlbauteile mit mobilen Arbeitsgeräten von der Brücke aus erfolgen sollte, lässt sich dieses Bauverfahren aufgrund der gestiegenen Einbaugewichte nicht umsetzen. Stattdessen müssen umfangreiche Maßnahmen zur Schaffung geeigneter Arbeitsflächen im Fluss unterhalb der Brücke montiert werden. Die Fertigstellung schätzt das Amt in seinem aktuellen Bauplan auf März/April 2021. Daran anschließen könnten sich noch notwendig werdende Arbeiten am Asphaltbelag. Der Auftrag für die notwendigen Bauleistungen wurde bereits vergeben. Der Baubeginn ist für November 2020 vorgesehen.

"Den Druck auf den zurückliegenden Planungsprozess haben wir bewusst hochgehalten. Auch wenn der ehrgeizige Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahmen bis zum Ende des Jahres nicht gehalten werden kann, haben wir jetzt ein belastbareres Ergebnis für den weiteren Weg und eine verlässlichere Planungsgrundlage für alle Verkehrsteilnehmer*innen und unsere Wirtschaftsverkehre. So sehe ich dem bevorstehenden Baubeginn positiv entgegen und freue mich auf eine Fertigstellung im Frühjahr. Nach Abwägung aller Möglichkeiten bleibt der im vergangenen Jahr eingeschlagene Weg für die Ertüchtigung der vorhandenen Brücke die am schnellsten umsetzbare Lösung für eine vollwertige Nutzung dieser Verkehrsader", sagte Mobilitätssenatorin und Bürgermeisterin Dr. Maike Schaefer zu dem jetzt vorliegenden Ergebnis.

Im Juli 2019 wurde bereits ein Sachstand zur Lesumbrücke und zum weiteren Vorgehen gegeben. Vorgestellt wurden zu diesem Zeitpunkt drei mögliche Varianten. Dabei wurde die statische Ertüchtigung des Brückenüberbaus als Vorzugsvariante herausgestellt.

Unter Ertüchtigung verstehen die Fachleute die bauliche Verstärkung des Bauwerks an seinen tragenden Bauteilen. Im Falle der Lesumbrücke, bei der die tragende Konstruktion aus Stahl besteht, wird zusätzlicher Stahl in die tragende Konstruktion eingebaut. Dies geschieht im Wesentlichen an den Stellen, an denen rechnerisch die zulässigen Belastungen überschritten werden. Zudem wird das ASV die Teilsperrung auch nutzen, um weitere notwendige Arbeiten an der Brücke durchzuführen.

Der schlechte Zustand vieler Brücken in Deutschland ist seit Jahren vieldiskutiertes Thema in Politik, Medien und der Fachwelt. Auch Bremen ist davon betroffen.
Schon existierende oder drohende Einschränkungen bei der Nutzung von Brückenbauwerken können weitreichende Auswirkungen haben. Um die Dauerhaftigkeit und die Sicherheit von Brückenbauwerken zu gewährleisten, werden Brücken in Deutschland seit einigen Jahren systematisch nach Vorgaben des Bundes statisch nachgerechnet. Aufgrund der Vielzahl der nachzurechnenden Brücken stehen dabei zunächst die Hauptverkehrsstrecken im Vordergrund. Nicht selten bedingen die Ergebnisse Einschränkungen für die Nutzbarkeit der Brücken oder erfordern Maßnahmen bis hin zum Neubau. Im November 2018 hatten erste Ergebnisse im Zuge der Nachrechnung für die A27-Lesumbrücke Defizite bei der Tragfähigkeit der Brücke ergeben. Infolge dessen musste ein Teil der Brücke für den Verkehr in Fahrtrichtung Walsrode/Hannover gesperrt werden. Dadurch stehen jeder Fahrtrichtung aktuell nur 2 anstatt 3 Fahrstreifen zur Verfügung.

Präsentation zum Pressegespräch Autobahnbrücke über die Lesum im Zuge der A 27 Sachstand und weiteres Vorgehen (pdf, 1.9 MB)

Begutachtung unterhalb der Lesumbrücke von einem Steiger aus

Amt für Straßen und Verkehr bietet zusätzliche Online Dienste an

Finaler Test: Sebastian Mannl überzeugt sich im Beisein der Macher*innen von den Vorteilen des neuen Online-Angebots
Finaler Test: Sebastian Mannl überzeugt sich im Beisein der Macher*innen von den Vorteilen des neuen Online-Angebots (Von Links: Sebastian Mannl, Suzana Krajinovic, Claude Kenfack und Evelin Wöstenkühler vom Senator für Finanzen)

Bremen, 18. September 2020

Die Interaktion zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit der Verwaltung soll in Zukunft deutlich schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden.
Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz – OZG) motiviert Bund, Länder und Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen über ihre Verwaltungsportale auch digital anzubieten.
Mit den ersten Angeboten für Bürger*innen und Unternehmen ist das Amt für Straßen und Verkehr als erste Dienststelle in Bremen jetzt gestartet. Weitere Angebote sollen folgen.
Sebastian Mannl, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr, über die neuen digitalen Angebote seiner Behörde: "Ich freue mich, dass wir hier jetzt zwei weitere Dienste für unsere Kundinnen und Kunden online anbieten können; gerade im Verkehrs- und Straßenumfeld geht es um Genauigkeit und Schnelligkeit von behördlichen Aktivitäten – mit unseren digitalen Angeboten zu Anträgen und Genehmigungen sind wir damit auf dem richtigen, zukunftsweisenden und serviceorientierten Weg für Bürger*innen und Unternehmen."

Bis 2022 soll jedes Bundesland im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes Leistungsbündel online zur Verfügung stellen. Die Umsetzung der Online-Dienste erfolgt arbeitsteilig in 14 Themenfeldern, wobei ein Bundesressort und ein Bundesland/ggf. mehrere Bundesländer federführend die Bearbeitung eines Themenfeldes übernommen haben.
Jeder Federführer ist aufgefordert, den anderen Bundesländern Möglichkeiten zur Nachnutzung zu bieten.
In Bremen hat das Amt für Straßen und Verkehr nun innerhalb kürzester Zeit mit Unterstützung der Digitalisierungsabteilung beim Senator für Finanzen und dem Dienstleister Dataport zwei Online-Dienste aus Hamburg auf Bremer Belange angepasst.
Die Trassengenehmigungen für Telekommunikationsleitungen und die Genehmigung von Überfahrten zum Erreichen von Baustellen über öffentlichen Grund (Baustellenüberfahrten) wurden bereits im neuen Verfahren online zur Verfügung gestellt: www.asv.bremen.de oder www.service.bremen.de

Marode Brücken – Wie Bauwerke in Bremen geprüft und erhalten werden

Bremen, 15. Juli 2020

Einschränkungen für den Verkehr aufgrund nicht mehr ausreichender Tragfähigkeit von Brückenbauwerken sind in Deutschland mittlerweile ein flächendeckendes Thema. Damit auch in Bremen.
Betroffen sind in der Regel ältere Bauwerke, in deren Entstehungszeit die heutige Belastung durch schwere LKW gar nicht zu erahnen war. Wie das Amt für Straßen und Verkehr sicherstellt, dass diese Bauwerke dennoch gefahrlos genutzt werden können, können Sie in unserem aktuellen Flyer zur systematischen Brückenertüchtigung und Nachrechnung nachlesen.

Flyer Brückenertüchtigung 2020 (pdf, 961.6 KB)

Erste Fahrradzone in Deutschland ist in Bremen

Bremen, 7. Juli 2020

Die erste Fahrradzone in Deutschland ist jetzt auch offiziell. Mit der Beschilderung am heutigen Tag (7. Juli 2020) findet das mit der jüngsten Novellierung der Straßenverkehrsordnung neue Verkehrszeichen “Fahrradzone“ erstmals Anwendung. In Deutschlands erstem Fahrradmodellquartier in der Bremer Neustadt zeichnet das Amt für Straßen und Verkehr verantwortlich für die Planung und Umsetzung der Veränderungen im öffentlichen Verkehrsraum innerhalb des Modellquartiers.

Fahrradmodellquartier in der Bremer Neustadt (pdf, 379.3 KB)

Neue Straßenverkehrsordnung

Das Bundesverkehrsministerium hat unter Mitwirkung des Bundesrates mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung eine Reihe neuer Verkehrsregeln erlassen.
Was das im Einzelnen bedeutet lesen Sie hier: Neue Straßenverkehrsordnung (pdf, 3.5 MB)

Umgestaltung "Osterfeuerberger Ring" zwischen "Auguststraße" und "Kreisel Utbremer Ring"

Millionenprojekt für städtebauliche Aufwertung gestartet

Bremen, 30. März 2020

Seit langem bestand der Wunsch seitens des Ortsbeirats und der Stadtplaner*innen, den Bereich um den Osterfeuerberger Ring aufzuwerten, mehr Wohnen zu etablieren und die Versorgungs- und Dienstleistungsstruktur des Quartiers zu verbessern. Ein wesentlicher Anteil bei der städtebaulichen Aufwertung kommt dabei dem Straßenraum zu.

Der Baubeginn durch hanseWasser Bremen für die Erneuerung der Kanalisation markiert gleichzeitig den Beginn der millionenschweren Gesamtmaßnahme. Im Anschluss an den Kanalbau wird das Amt für Straßen und Verkehr mit der Umgestaltung des Straßenraums beginnen. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Ende des Jahres 2022 vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 7 Millionen Euro.

Weitere Informationen zur Baumaßnahme finden Sie in den Übersichtslageplänen:
- Lageplan Nr. 1 (pdf, 1.1 MB)
- Lageplan Nr. 2 (pdf, 1.2 MB)
- Lageplan Nr. 3 (pdf, 1.4 MB)

Das Stadtteilbudget - Vom Beschluss bis zur Umsetzung

Bremen, Januar 2019

Mit dem Stadtteilbudget stehen den Beiräten in Bremen seit dem Jahr 2016 zusätzliche Mittel zur Verfügung, über deren Verwendung sie frei entscheiden können.
Damit treten sie als Besteller für die Umsetzung von Maßnahmen auf, die zentral im Amt für Straßen und Verkehr eingehen und bei uns bearbeitet werden. Nach drei Jahren, in denen das Budget zur Verfügung stand, haben wir mit dem anliegenden Folder die Rahmenbedingungen und die Erfahrungen, bzw. Beispiele für die Verwendung des Stadtteilbudgets zusammengestellt.
Diese gedruckte Information soll helfen, sowohl die Beiratsmitglieder*innen als auch die Bürgerinnen und Bürger über das Budget und seine Verwendung zu informieren.
Mehr Informationen finden Sie hier (pdf, 3.3 MB)

Privates Grün

Was Grundstückseigentümer wissen sollten

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Bremen ist eine grüne Stadt. Nicht nur das städtische Grün, auch das private Grün trägt dazu wesentlich bei. Aber wie sagt ein bekanntes Sprichwort: Eigentum verpflichtet. Nicht nur die Stadt muss sich um ihr öffentliches Grün kümmern, um die Verkehrssicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Auch Grundstückseigentümerinnen und –eigentümer und deren Mieter tragen diese Verantwortung, wenn zum Beispiel ihre Pflanzen in den öffentlichen Verkehrsraum hineinwachsen.
Der größte Anteil der 1.400 Straßenkilometer in Bremen erschließt privates Eigentum. In den meisten Fällen auf beiden Seiten der Straße. Entlang dieser vielen Kilometer Grundstücksgrenze zwischen privatem und öffentlichem Eigentum gibt es regelmäßig Handlungs- und Regelungsbedarf, wenn es um überwachsende Pflanzen geht. Um Grundstückseigentümerinnen- und Grundstückseigentümern und deren Mietern hier eine Hilfestellung zu geben, hat das Amt für Straßen und Verkehr eine Informationsbroschüre entwickelt, die auf die wesentlichen Gefahren, Regeln und Handlungsbedarfe aufmerksam macht. Die Broschüre steht für Sie unter folgendem Link zur Einsicht und zum Download zur Verfügung:Privates Grün (pdf, 3.6 MB)