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Immer Aktuell

An dieser Stelle stellt das ASV alle wichtigen Informationen aus den Bereichen Straßenbau und Verkehr zur Verfügung, die sich aus den aktuellen "Tagesthemen" ergeben.

Hierzu zählen z. B. die ressortspezifischen Pressemitteilungen, die über die Pressestelle beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr veröffentlicht werden aber auch kleinere Meldungen, die nicht über den allgemeinen Presseticker geschickt werden.
 

Amt für Straßen und Verkehr ist am 27. und 28.Dezember geschlossen

Anträge können zwischen den Feiertagen gestellt werden.

Bremen, 17. Dezember 2018

Das Amt für Straßen und Verkehr ist zwischen den Feiertagen, am Donnerstag, den 27. Dezember bis Freitag, den 28. Dezember, geschlossen. Davon betroffen ist auch das Bürgerbüro im Amt für Straßen und Verkehr.

Es besteht aber die Möglichkeit, auch über die Öffnungszeiten hinaus Anträge über Internet (www.asv.bremen.de), per E-Mail (Buergerbuero@asv.bremen.de) oder mit der Post zu stellen. Die Adresse lautet: Herdentorsteinweg 49, 28195 Bremen. Tel.: 0421/361-9780.

Das Bürgerbüro im Amt für Straßen und Verkehr stellt unter anderem Ausnahmegenehmigungen für das Befahren der Umweltzone, - für Handwerker und Bewohnerparkausweise aus.

Informationen zur Umweltzone können auch im Internet unter www.umweltzone.bremen.de eingesehen werden.

Verkehrsgefährdende Schäden an der Verkehrsinfrastruktur können selbstverständlich weiterhin gemeldet werden.
Link zu den Störmeldungen/Notdiensten für die Straßeninfrastruktur: Störmeldungen/Notdienste

Einschränkungen auf der A27

Brücke über die Lesum muss teilweise gesperrt werden
Bremen, 4. Dezember 2018

Der schlechte Zustand vieler Brücken in Deutschland ist seit Jahren vieldiskutiertes Thema in Politik, Medien und Fachwelt. Auch Bremen ist davon betroffen. Schon existierende oder drohende Einschränkungen bei der Nutzung von Brückenbauwerken können weitreichende Auswirkungen haben. Um die Dauerhaftigkeit und die Sicherheit von Brückenbauwerken zu gewährleisten, werden Brücken in Deutschland seit einigen Jahren systematisch statisch nachgerechnet. Aufgrund der Vielzahl der nachzurechnenden Brücken stehen dabei zunächst die Hauptverkehrsstrecken im Fokus. Nicht selten erfordern die Ergebnisse Einschränkungen für die Nutzbarkeit der Brücken oder bauliche Maßnahmen bis hin zum Neubau. Aktuell haben erste Ergebnisse der Nachrechnung für die Lesumbrücke im Zuge der A27 erhebliche Defizite bei der Tragfähigkeit der Brücke ergeben. Infolge dessen muss ein Teil der Brücke für den Verkehr gesperrt werden. Ursächlich ist eine altersbedingte Schädigung der tragenden Stahlbauteile der Brücke, die von außen nicht sichtbar ist.

“Sicherheit hat immer die höchste Priorität. Ich bin daher froh, dass die Kontrollen so sorgfältig sind und das ASV so schnell und umsichtig handelt. Aber auch das Problem der alternden Infrastruktur und die Zunahme der Belastungen durch den Verkehr in den letzten Jahrzehnten wird hier erneut sichtbar. Die jetzt leider notwendigen Einschränkungen auf dieser Strecke werden wir so gut und so schnell wie möglich kompensieren. Dabei werden wir sowohl die Ertüchtigung der vorhandenen Brücke verfolgen als auch parallel bereits den Neubau der Brücke anschieben“, sagte der Staatsrat für Bau- und Verkehr, Jens Deutschendorf.

Die bevorstehenden Einschränkungen umfassen die Sperrung der Brücke in Fahrtrichtung Verden/Hannover und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den verbleibenden Fahrspuren. Der Verkehr wird auf die Fahrbahn in Fahrtrichtung Bremerhaven/Cuxhaven umgelegt. Dort werden jeweils zwei Fahrspuren je Richtung zur Verfügung stehen.
In den nächsten Wochen werden zunächst vertiefende Materialprüfungen durchgeführt. Mit dem Ergebnis wird in der ersten Jahreshälfte 2019 gerechnet. Diese Ergebnisse werden wichtige Grundlage für das weitere Vorgehen sein. Die derzeit in Betracht kommenden Optionen bestehen z.B. darin, die vorhandene Brücke für eine Restnutzungsdauer statisch zu ertüchtigen oder bei einem günstigen Prüfergebnis die Brücke, zumindest in Teilen, für den Verkehr wieder freigeben zu können.
In Bremen gibt es insgesamt 760 Straßenbrücken mit einer Brückenfläche von etwa 415.000 Quadratmetern. 63 Prozent der Bauwerke befinden sich in der Baulast der Stadt Bremen, 37 Prozent in der Baulast der Bundes, diese werden durch Bremen im Rahmen der Auftragsverwaltung unterhalten. Dazu gehört auch die Lesumbrücke im Zuge der A27.

Erste Stufe der Untersuchung zu Tempo 30 vor Kindergärten, Schulen und sozialen Einrichtungen abgeschlossen

Das Amt für Straßen und Verkehr hat die erste Stufe der Untersuchung und Auswertung der im Zuge der Novellierung der Straßenverkehrsordnung im Jahr 2016 vorgegebenen Änderungen hinsichtlich der Anordnung von Tempo 30 vor Kindergärten, Schulen und sozialen Einrichtungen abgeschlossen
(sog. Umsetzungsstufe I).

Die Untersuchungsergebnisse können unter nachfolgendem Link eingesehen werden: Bericht T30 (pdf, 672.1 KB)

Hinweise zu Bearbeitungszeiten

Großraum- und Schwerlasttransporte
Bitte beachten Sie, dass aktuell die durchschnittliche Bearbeitungsdauer für die Genehmigung eines Großraum- und Schwerlasttransportes etwa zwei Wochen beträgt.

Ausnahmegenehmigungen sowie Anträge zum Bewohnerparken
Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungsdauer für Ausnahmegenehmigungen
sowie für Anträge zum Bewohnerparken derzeit zwei bis drei Wochen beträgt.

Barrierefreier Umbau der Zuwegung zur Haltestelle Graubündener Straße (BSAG Linie 1)

An der Haltestelle Graubündener Straße der Straßenbahnlinie 1 in Bremen-Osterholz verläuft die Bahntrasse auf einem Damm und führt mit einem Brückenbauwerk über die Graubündener Straße. Die Bahnsteige sind zu beiden Seiten über Treppen und Rampen zu erreichen, bisher allerdings nicht komplett barrierefrei.
Mit diesem Bauprojekt beabsichtigt das Amt für Straßen und Verkehr in enger Abstimmung mit der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) die barrierefreie Anbindung zu erreichen, sodass alle Nutzerinnen und Nutzer der Straßenbahn selbstständig zur Haltestelle gelangen können.
Mehr Informationen finden Sie hier (pdf, 2.6 MB)

Privates Grün

Was Grundstückseigentümer wissen sollten

Immer aktuell

Bremen ist eine grüne Stadt. Nicht nur das städtische Grün, auch das private Grün trägt dazu wesentlich bei. Aber wie sagt ein bekanntes Sprichwort: Eigentum verpflichtet. Nicht nur die Stadt muss sich um ihr öffentliches Grün kümmern, um die Verkehrssicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Auch Grundstückseigentümerinnen und –eigentümer und deren Mieter tragen diese Verantwortung, wenn zum Beispiel ihre Pflanzen in den öffentlichen Verkehrsraum hineinwachsen.
Der größte Anteil der 1.400 Straßenkilometer in Bremen erschließt privates Eigentum. In den meisten Fällen auf beiden Seiten der Straße. Entlang dieser vielen Kilometer Grundstücksgrenze zwischen privatem und öffentlichem Eigentum gibt es regelmäßig Handlungs- und Regelungsbedarf, wenn es um überwachsende Pflanzen geht. Um Grundstückseigentümerinnen- und Grundstückseigentümern und deren Mietern hier eine Hilfestellung zu geben, hat das Amt für Straßen und Verkehr eine Informationsbroschüre entwickelt, die auf die wesentlichen Gefahren, Regeln und Handlungsbedarfe aufmerksam macht. Die Broschüre steht für Sie unter folgendem Link zur Einsicht und zum Download zur Verfügung: Privates Grün (pdf, 3.6 MB)

Allgemeine Verhaltensregeln im Straßenverkehr - Hilfestellung für Flüchtlinge

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat für Flüchtlinge hat zu allgemeinen Verhaltensregeln im Straßenverkehr Broschüren veröffentlicht, die anschaulich und erläuternd auf Regeln und Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen sollen. Unter der Überschrift "Fahrradfahren in Deutschland" und "Unterwegs in Deutschland" stehen zwei Broschüren zur Verfügung, von denen Eine speziell die Regelungen für den Fahrradverkehr behandelt. Die elektronischen Versionen stehen in der Sprachausgabe Deutsch bereits im Internet unter nachfolgenden Links zur Verfügung:

Fahrrad fahren in Deutschland
Unterwegs in Deutschland

Jeweils drei weitere Sprach-Varianten der beiden Medien sollen im Frühjahr zur Verfügung stehen:

- Deutsch/Englisch/Arabisch
- Deutsch/Farsi bzw. Dari/Paschtu
- Deutsch/Französisch/Tigrinisch
- Deutsch/Albanisch/Kurdisch

Alle Medien werden digital auf der Website www.germanroadsafety.de, als auch gedruckt zur Verfügung stehen.

Mit dem Fahrrad in der City

In der Bremer Innenstadt ist das Fahrrad die kürzeste Verbindung zwischen dem Angenehmen und dem Nützlichen: Es ist Sportgerät und Kleintransporter, Privattaxi und Expressverbindung, Vor-Ort-Service und Open-Air-Gesundheitszentrum. Mehr als 350.000 Wege erledigen die Bremerinnen und Bremer täglich mit dem Fahrrad -Tendenz steigend. Dabei gibt es auch Regeln, die beachtet werden müssen.

Infos für Sattel-Feste (pdf, 2.2 MB)