Bekanntermaßen ist die bremische Straßeninfrastruktur in keinem guten Zustand. Die nach dem zweiten Weltkrieg stark betroffenen Gebiete wurden schnell und ohne den heutigen Qualitätsstandards zu entsprechen, wieder aufgebaut. Hinzu kommen die immer größeren Verkehrslasten, denen die oft unzureichend aufgebauten Straßen nur schlecht Stand halten können.
Wir von der Straßenerhaltung des Amts für Straßen und Verkehr können angesichts der Vielzahl von Verkehrswegen, die eigentlich kostspielig von Grund auf abgetragen und neu aufgebaut werden müssten und der fortwährenden Schadensneubildung im gesamten Stadtgebiet meist nur oberflächlich Hand anlegen. Dies bedeutet oftmals eine provisorische, kleinteiligere Schadensbehebung.
Der vergangene Winter ging mit einem häufigen Frost-Tau-Wechsel einher, was den Straßenoberflächen zusätzlich zugesetzt hat. Bei einer der innerstädtischen Hauptverkehrsachsen, genauer „Außer der Schleifmühle“, mussten wir infolgedessen im Februar 2026 ein so gravierendes Schadensbild feststellen, dass wir kurzerhand umfassender tätig werden mussten. Mit den üblichen Erhaltungsmaßnahmen hätte die Verkehrssicherheit hier anderenfalls nicht mehr dauerhaft gewährleistet werden können.
Daher wurde per Notmaßnahme die Asphaltdeckschicht (circa 2000 m²) als auch teilweise die darunter liegende Bindeschicht in „Außer der Schleifmühle“ zwischen Dobbenweg und Rembertistr. vom 02.03. bis zum 06.03.2026 zunächst entfernt und im Anschluss mittels Heißasphalt erneuert (am 06.03 wurde auch die Markierung appliziert). Dies sollte nun für einige Jahre den verkehrlichen Ansprüchen im Bereich genügen.
Wir vom ASV freuen uns übrigens genauso wie alle Bürgerinnen und Bürger über einwandfreie Straßen und sind stolz, in einer so kurzen Zeit eine nachhaltige Sanierung durchgeführt haben zu können.